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Beitragsveranlagung bei selbstständigen Mitgliedern

Selbstständig tätige Mitglieder werden auf den Regelpflichtbeitrag oder auf Antrag einkommensbezogen, jeweils als gleich bleibender Beitrag für ein Kalenderjahr, veranlagt.

§11 Abs. 2 Ziff. 1 der Satzungsieht vor, dass für Mitglieder, bei denen die Summe von Arbeitseinkommen und Arbeitsentgelt im Sinne von §§ 14, 15 SGB IV die Beitragsbemessungsgrenze der Angestelltenversicherung nicht erreicht, auf Antrag für die Bestimmung des persönlichen Pflichtbeitrages an die Stelle der Beitragsbemessungsgrenze nach §§ 159, 160 SGB VI die Summe des jeweils nachgewiesenen Arbeitseinkommens und Arbeitsentgelts tritt. Der Nachweis von Arbeitseinkommen und Arbeitsentgelt wird durch Vorlage des Einkommensteuerbescheides erbracht oder, solange dieser noch nicht vorliegt, durch Vorlage einer Bescheinigung eines Angehörigen der steuerberatenden Berufe oder durch sonstige geeignete Belege jeweils für das vorletzte Kalenderjahr; maßgebend sind die gesamten Jahreseinnahmen aus selbständiger Tätigkeit im Sinne des Einkommensteuergesetzes nach Abzug der Betriebsausgaben desselben Jahres und vor Abzug von Sonderausgaben, außergewöhnlichen Belastungen und Steuerfreibeträgen.

Der Satzungstext sagt eindeutig aus, dass die gesamten Jahreseinnahmen aus selbstständiger Tätigkeit vor Abzug von Sonderausgaben, außergewöhnlichen Belastungen und Steuerfreibeträgen zur Bemessung des Beitrages heranzuziehen sind. Dabei wird auf die Einkünfte nach § 2 Abs. 1 Nr. 3 EStG abgestellt. Verlustvorträge, Sonderausgaben etc. mindern lediglich das zu versteuernde Einkommen, welches aber bei der Berechnung des Beitrages im Versorgungswerk nicht herangezogen wird.

Die Zugrundelegung des Einkommens aus vergangenen Referenzzeiträumen bei der Berechnung des Beitrages zum Versorgungswerk führt vor allem zu einer Verwaltungsvereinfachung und damit zu einer Reduzierung der Verwaltungskosten, was sich letztlich auf die Leistungsfähigkeit des Versorgungswerkes, d. h. die Höhe der Renten, positiv auswirkt.

Damit dies auch tatsächlich zum Tragen kommt, möchten wir auf folgende Problematik hinweisen:

Bitte senden Sie uns rechtzeitig am Jahresanfang die notwendigen Einkommensnachweise zu. Die Verwaltungskosten können Sie auch erheblich vermindern, wenn Sie am Lastschriftverfahren teilnehmen.